Wenn ein Mensch sich aus dem Leben verabschieden muss, stellen sich manchmal verstärkt Fragen nach dem Sinn des Lebens. Woher komme und wohin gehe ich? Was bleibt von mir, wenn ich nicht mehr da bin? Was ist meine Hoffnung? Was hat mich in meinem Leben getragen? Bin ich vielleicht schuldig geworden? Habe ich genug gegeben und geliebt? Manchmal bedrängen solche Fragen und geben keine Ruhe. Manchmal müssen erst noch klärende Gespräche geführt und Dinge bereinigt werden, um in Frieden gehen zu können.

Vielleicht können wir ein paar Schritte auf diesem Wege mit Ihnen gehen und behutsam versuchen, mit Ihnen das zum Frieden zu bringen, was schwer auf der Seele liegt. Wir sind dabei an die Schweigepflicht gebunden.

In der Hospizarbeit begegnen wir Menschen anderer Religionen und Wertvorstellungen. Sie sollen sich gleichsam bei uns getragen und angenommen wissen. Wir respektieren Ihre Weltanschauung.

Es könnte auch sein, dass Sie als Angehörige in der Begegnung mit Leiden und Sterben jemanden brauchen, der Ihnen hilft, die seelischen Belastungen zu tragen. 

Wir arbeiten ökumenisch. Wenn Sie lieber Kontakt zu der Seelsorgerin oder dem Seelsorger Ihres Vertrauens aufnehmen möchten, können wir Ihnen dabei behilflich sein.

Einmal im Jahr feiern wir mit Angehörigen, Hospizhelferinnen und Hospizhelfern einen ökumenischen Gedenkgottesdienst, zu dem Sie herzlich eingeladen sind.